Freiwilliges Soziales Jahr

 

Ausprobieren, orientieren, helfen, lernen, verdienen, bewerben, berichten, den Sprung in das Le­ben wagen. Ein Jahr als Helferin oder Helfer in einer sozialen Einrichtung, zwischen 16 und 26 Jah­ren, zwischen Schule und Beruf.

Eine Zeit für Erlebnisse und Entscheidungen, für Erfahrungen und Perspektiven. Das ist das Frei­wil­li­ge Soziale Jahr beim ASB Kreisverband Peine.

Du weißt noch nicht, was Du nach der Schule machen willst?
Du möchtest die Wartezeit auf Deinen Studien- oder Ausbildungsplatz überbrücken?
Du möchtest einen sozialen Beruf kennen lernen und mit Menschen arbeiten?
Dann ist das Freiwillige Soziale Jahr beim ASB genau das Richtige für Dich!

Das Freiwillige Soziale Jahr ist ein Orientierungs- und Bildungsjahr für junge Menschen, die ih­re Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Es kann zeigen, wo es zukünftig lang gehen kann und bereitet auf das Berufsleben vor. Es verknüpft selbstbezogene Motive der persönlichen und beruflichen Orientierung mit dem Einsatz für hilfsbedürftige Menschen.


Erklärte Ziele des Freiwilligen Sozialen Jahres beim ASB sind:

  • Einübung von verantwortungsvollem, sozialen Handeln.
  • Gewährung von Einblicken in gesellschaftliche, soziale und interkulturelle Zusammenhänge.
  • Förderung von Engagement im sozialen Bereich.
  • Entwicklung von Kritik-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit.
  • Persönlichkeitsentfaltung und Überprüfung der individuellen Wertvorstellungen.
  • Abbau von Vorurteilen.
  • Kennen lernen der Vielfältigkeit sozialer Berufe.


Beim ASB Kreisverband Peine unterstützen die FSJler ganztägig die haupt­amt­lich­en Mit­ar­bei­ter­in­nen und Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen, z. B.:

  • Tagespflege
  • Patiententransfer
  • Kassenärztlicher Notdienst
  • Behindertenfahrdienste

Dabei sind Wochenend- oder Schicht­diens­te möglich. Im Übrigen finden für Jugendliche die Bestimmungen des Ju­gend­ar­beits­schutz­ge­set­zes An­wen­dung.

Einen besonderen Wert legt der ASB auf die pädagogische Betreuung und Begleitung der frei­wil­li­gen Jugendlichen, die sich auf der Schwelle zum Erwachsenwerden in einer Phase des Umbruchs und Neuanfangs befinden.

Feste Bestandteile des Freiwilligen Sozialen Jahres sind zudem, bezogen auf eine zwölfmonatige Dienstzeit, 25 Seminartage. Neben Arbeitsfelderkundungen, Persönlichkeitsbildung und dem Er­werb von sozialen Kompetenzen spielen hier die Begegnung mit Gleichgesinnten und der Er­fah­rungs­aus­tausch eine große Rolle. Die FSJler lernen für den späteren Beruf und das Leben. Sie er­hal­ten neue Einblicke in ihre Fähigkeiten und persönlichen Grenzen.

Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis über die Dauer und Tätigkeit hat einen großen Wert für die Zu­kunft denn viele Arbeitgeber schätzen die Erfahrungen und Qualifikationen die sich in einem FSJ er­wer­ben lassen.

Unter bestimmten Voraussetzungen gilt das FSJ sogar als Vorpraktikum für zahlreiche pä­da­go­gische Studiengänge oder Ausbildungsberufe und wird von den Hochschulen und Universitäten als Wartezeit berücksichtigt.

Für ihre Tätigkeit als FSJler erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld und je nach Absprache mit der Einsatzstelle Verpflegung und Unterkunft oder einen Zuschuss dazu.

Darüber hinaus sind FSJler während ihrer Dienstzeit sozialversichert und haben Anspruch auf alle staatlichen Leistungen, die auch Auszubildenden und Studenten gewährt werden, z. B. Kin­der­geld, Waisenrente, Vergünstigungen im öffentlichen Personennahverkehr und bei der Deutschen Bahn AG oder Wohngeld.

Die Vorlage einer Bescheinigung über das FSJ, die den Freiwilligen zu Beginn ihrer Dienstzeit aus­ge­hän­digt wird, kann schließlich dabei helfen ermäßigte Eintrittspreise in Museen, Kinos oder an­de­ren öffentlichen Einrichtungen zu bekommen. Ein offizieller Anspruch darauf besteht aber nicht.

 

 

 

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Arbeiter-Samariter-Bund
Kreisverband Peine
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